Carlos Fuentes, Aura

Buchumschlag: Carlos Fuentes, Aura. Novelle & Essay (Fischer Taschenbuch 1999)

Ich war die letzten Wochen etwas schreibfaul, aber heute möchte ich endlich mal wieder etwas posten. Und zwar habe ich vor kurzem Aura von Carlos Fuentes gelesen. Darin erzählt Fuentes die Geschichte des jungen Historikers Felipe Montero, der in den Bann einer alten Witwe und ihrer jungen Nichte gerät. Die surreale Novelle, erschienen im Jahr 1962, steht fest in der Tradition der phantastischen Literatur Lateinamerikas und erinnert an Werke von Julio Cortázar oder Juan Rulfo.

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Juan Pablo Villalobos, Fiesta in der Räuberhöhle

Die lateinamerikanische Literatur bietet weit mehr als nur die (hervorragenden) Klassiker von Gabriel García Márquez, Mario Vargas Llosa oder Carlos Fuentes. Auch die jungen Autoren aus Lateinamerika sind ausgesprochen innovativ und lesenswert. Dies beweist Juan Pablo Villalobos eindrucksvoll mit seinem Debütroman Fiesta in der Räuberhöhle. Darin verbindet er virtuos zwei Themen, die auf den ersten Blick so gar nicht kompatibel erscheinen: den Drogenkrieg in seiner mexikanischen Heimat und die Lebenswelt eines Kindes.

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